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Certified according to ISO 9001
Application notes
Only german - Kontrolle des Beschichtungsaufbaus
Speziell für die jeweiligen Praxisanforderungen optimierte
Oberflächenbeschichtungen sind für die Funktion, die Haltbarkeit
und das dekorative Aussehen technischer Produkte von entscheidender Bedeutung.
Das Spektrum reicht hierbei von der Feuerverzinkung über mehrschichtige
Lacksysteme bis hin zu komplexen Dünnschichtsystemen, die als optische
Vergütungsschichten auf Gläsern eingesetzt werden.
Die Funktion der Beschichtung hängt u.a. von der Schichtfolge, den
Schichtdicken und der chemischen Zusammensetzung der Einzelschichten und
Grenzflächen ab. Wesentliche Informationen zu den genannten Schichtparametern
liefern Tiefenprofilanalysen z. B. mit dem SNMS- oder GDOS-Verfahren. Hierbei
wird die Beschichtung durch Ionenbeschuss kontinuierlich abgetragen und
die Elementzusammensetzung als Funktion der Schichttiefe aufgezeichnet.
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GDOS-Tiefenprofil für verchromte Stahlteile (Muster 1) |
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GDOS-Tiefenprofil für verchromte Stahlteile (Muster 2) |
Beispiel: Zierblenden aus Edelstahl
werden aus dekorativen Gründen in zwei unterschiedlichen Verfahren
verchromt. Im Rahmen der Qualitätssicherung soll überprüft
werden, ob Schichtaufbau und -zusammensetzung der aktuellen Chargen den
zuvor als Qualitätsstandard analysierten Referenzmustern entsprechen.
GDOS-Tiefenprofilanalysen zeigen (siehe Abb. oben):
1. Bei Muster 1 handelt es sich um eine einfache Verchromungsschicht.
Bei Muster 2 wurde zwischen Stahl und Chromschicht eine zusätzliche
Nickel-Zwischenschicht abgeschieden. Die Gesamtschichtdicken liegen bei
ca. 500 bzw. 300 nm.
2. Im gesamten Schichtaufbau werden keine störenden Fremdelementanreicherungen
gefunden.
3. Bei dem Grundmaterial handelt es sich um einen Cr/Ni-Stahl mit ca. 20%
Cr und 8 % Ni.
Insgesamt liegen die Schichtparameter innerhalb der Toleranzwerte. Aufgrund
der Analysen ist mit einer einwandfreien Funktion der Beschichtungen im
Praxiseinsatz zu rechnen.